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Sie, beherrſcht man alle Männer, und der Liebende iſt immer blind.— Ihr Gatte betet Sie an.“
„Und Ihre Frau?“—
„Iſt ein gutes Kind, welches ſich ſtets glücklich ſchätzt, wenn ich mich des Lebens freue.— Sie haben mein Glück, meine Seligkeit in Ihren Hän⸗ den, ſchöne Sirena.“
„Und dieſe beſteht in— einem Walzer?“
„Ja mit Ihnen! Seyen Sie nicht länger grauſam.“
„Die Worte ſind etwas übertrieben, aber ich werde dießmal Ihre Bitte bewilligen, damit Sie Ihrer Verſicherung eingedenk bleiben, ſich jedem Opfer, das ich fordere, zu unterwerfen.“
Sirena ließ eine Sekunde ihre Augen auf ihm ruhen. Was der Blick ſagte, wiſſen wir nicht; aber er machte unſeren Baron ganz wirr im Kopfe, ſo daß er mit Leidenſchaft beſtätigte:
„Sirena kann nichts von mir begehren, deſſen Erfüllung ich nicht von Pflicht und Ehre für mich geboten anſehen würde.“
„Ich werde bald die Wahrheit Ihrer Worte erproben.— Verlaſſen Sie mich nun bis zum näch⸗ ſten Walzer.“
Sirena neigte das Haupt, und der Baron ſtand auf und zog ſich zurück.


