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„Mein Herr, Sie ſind allzu unartig,“ ſcherzte Sirena und zog ſich zurück.
Jetzt wurden Gäſte angemeldet.
Einige Stunden ſpäter war der Ball in vollem Gang, und wir beeilen uns, nach den drei Frauen umzuſehen, welche die Hauptrolle in dieſen Blättern zu ſpielen beſtimmt ſind.
Wir finden zuerſt Sirena auf einer Pompadour ſitzend, und Baron Stralkrona auf einem Stuhle neben ihr. Dieß war unmittelbar nach dem Ende eines Walzers.
„Aus Barmherzigkeit, meine gnädige Couſine, vergönnen Sie mir auch den nächſten Walzer,“ äußerte der Baron, welcher, ſeinen Arm auf die Pompadour ſtützend und zu ihr vorgebeugt, mit nur allzu ſpre chenden Augen Sirena anſah.
„Sie haben ja eben einen Walzer mit mir ge⸗ tanzt,“ antwortete Sirena und ließ ihre Augen mit einer unvergleichlichen Koletterie an dem Baron vor⸗
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O, ich flehe darum, als um die größte Selig⸗ keit auf Erden.— Ich unterwerfe mich für dieſes
Glück jedem Opfer, welches es ſey.“
„Mein Mann und Ihre Frau könnten es auf⸗ fallend finden, wenn Sie zweimal nach einander mit mir walzen.“
Sirena ſpielte dazwiſchen bedenklich mit ihrem Bouquet.
„Fürchten Sie Ihren Mann wirklich?“ fragte der Baron, indem er Sirena tief in die Augen ſah. „Ich glaube es nicht. Wenn man ſo ſchön iſt, wie


