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„Guter Onkel, das verſpreche ich,“ antwortete Amy ernſt, indem ſie deſſen Hand an ihre Lippen drückte.
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Eines Abends im Frühjahre nach dem oben etwähnten Geſpräch trat ein junger Mann bei Lieu⸗ tenant Brunel in ſeiner Wohnung in der Regierungs⸗ ſtraße ein.
„Nun, wo biſt Du geſtern geſteckt, mein lieber Brunel?“ fragte der Ankommende.
„Ich war Marſchall bei einer Hochzeit.“
„Bei welcher denn?“
„Mein Kouſin, Baron Stralkrona, verheirathete ſich mit der reichen Mamſell Aker.“
„Das war ein Freudenfeſt für alle ſeine Gläu⸗ biger!— Nun die Braut iſt wohl häßlich wie die Nocht, da ſie ſo reich wie ein Gnom iſ
„Nein, ſie iſt ein recht nettes und einnehmendes kleines Weſen.“.
„Das iſt allzu viel Glück auf einmal, Geld und ein hübſches Geſicht zu bekommen.— Was haſt Du für heute Abend vor?“
„Nichts.“
„Willſt Du eine Promenade zu Davidſon machen?“
„Warum nicht.“
Eine Weile hernach brachen die jungen Männer


