Teil eines Werkes 
4. Band (1865) Der Ehestand / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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ein Kind war, zu mir nahm und die Koſten ihrer Erziehung beſtritt, damit Du ungehindert deinem Han⸗ del mit Nippſachen dich widmen konnteſt. Aber nach⸗ dem die Jahre dich ſo verändert haben, Frau Schwe⸗ ſter, will ich dir ſagen, daß ich nicht mein Leben lang gearbeitet und geſpart habe, um mein Bischen durch einen ſolchen Lumpenkerl verſchwenden zu laſſen; denn Du weißt wohl, daß mein Vermögen einmal nach meinem Hingang Amy zufallen ſoll. Du weißt auch, wie lieb das junge Mädchen meinem alten Herzen iſt; und nur die Ueberzeugung, daß ihre Zukunft auf dem Spiele ſteht, hat mich be⸗ ſtimmt, hieher zu kommen. Aber iſt es ſchon ſo ausgemacht, daß ſie die Frau des Barons werden ſo

Schau doch nicht ſo zornig drein, Erik, ſon⸗ dern höre auf ein vernünftiges Wort. Siehſt Du, obwohl Aker jetzt Großhändler iſt, ſo erinnert man ſich doch der Zeit, da er mit Viktualien und ich mit Nippſachen handelte. Dieß kommt mir auch nicht ſehr auffallend vor. Aber eine Verbindung mit dem Baron Stralkrona und deſſen Familie bringt die Verhältniſſe in's Gleichgewicht und...

Und macht euch beide dadurch lächerlich, außer⸗ dem daß ihr euer Kind einem ausſchweifenden Ge⸗ ſellen aufopfert, nur um in eine adelige Familie zu

kommen. Glaubſt Du wirklich, daß ſie deßhalb vergeſſen, was ihr geweſen ſeid? Nein, ſie wer⸗

den euch zum Gegenſtand des bitterſten Spottes machen, wenn ihr es nicht hört, und inzwiſchen nach

Herzensluſt das Geld verthun, welches euch ſo manche