Teil eines Werkes 
4. Band (1865) Der Ehestand / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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III.

In emer prächtigen Wohnung an der Schiffs⸗ brücke bei dem Großhändler Aker wurde gleichzeitig mit dem vorſtehenden folgendes Geſpräch geführt.

Aber, liebe Karoline, ich begreife dich wahr⸗ haftig nicht, ſeitdem dein Mann Großhändler gewor⸗ den iſt. Du biſt nicht die verſtändige Frau wie ſonſt, und bei der Wahl eines Mannes für Amy handelt ihr, Du und Aker, unverzeihlich leicht⸗ ſinnig.

Bruder, die Partie mit dem Baron iſt eine Sache, woran ich ſammt Pehr eifrig gearbeitet habe, weil derſelbe eine Stellung in der Geſellſchaft ein⸗ nimmt, welche für uns nicht zu verachten iſt.

Du meinſt ſeinen Baronentitel? Ich glaubte nicht, daß der Dämon des Hochmuths und der Eitel⸗ keit ſo eine Gewalt über dich gewinnen würde, um dich zu beſtimmen, die Zukunft und das Glück deines einzigen Kindes in die Hände eines ruinirten, leicht⸗ ſinnigen und ausſchweifenden Junkers zu legen. Wie kann Aker ſo dumm ſeyn, um ſich von dir zu einer ſolchen Handlung verleiten zu laſſen?

Bedenke, lieber Erik, daß es unſer einziges Kind iſt, und daß wir ſchon, da ſie heranwuchs, den Wunſch gehegt haben, ſie mit einem Mann von Geburt ver⸗ einigt zu ſehen. Ueberdieß haſt Du mit der ganzen Sache gar nichts zu thun.

Ah ſo, Du ſprichſt jetzt aus ſolchem Ton; es lautete doch ganz anders, als ich Amy, da ſie noch