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„Ich gab Dir vor einiger Zeit für den Inhalt des Bauers zehn Reichsthaler. Ich gebe Dir heute zwanzig, aber mit der Bedingung, daß Du nie mehr Vögel fängſt und verkaufſt. Nun, was ſagſt Du zu dieſem Vorſchlag?“
Oskar ſchaute mit begehrlichen Blicken auf die beiden Banknoten und in ſeinem Geſicht ſpiegelte ſich ein zweifelndes Bedenken ab.
„Entſchließe Dich bald oder Du erhältſt nur fünf Thaler. Iſt es denn ſo ſchwer, davon abzuſtehen, der i der frohen Sänger zu ſein?“
„Das nicht, aber—“
„Kein aber. Willſt Du das Geld haben und mit Deiner häßlichen Induſtrie aufhören? Ja oder nein!“
„Ich will das Geld haben.“
„Und Du verſprichſt mir, nicht mehr mit der Freiheit der Vögel Handel zu treiben?“
„Ich verſpreche es.“
„Wie heißt Du?“
„Oskar Oernſtröm.“
Der Student gab ihm das Geld, und nachdem er erfahren, wo der Knabe wohnte, trennten ſie ſich.
Frau Erkman hatte es ſehr eilig mit dem Aufhängen ihrer Wäſche, dieſelbe ſollte zum Mitſommer⸗


