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tage— dem Johannistage— fertig ſein. Die flinke Frau ſah gar nicht ſo fröhlich aus, wie ſie es zu ſcin pflegte, wenn ſie arbeitete.
Die Pforte wurde geöffnet und ein junger Herr trat ein.
„Wohnt Oskar Oernſtröm hier?“ fragte er.
„Oskar iſt nicht zu Hauſe“, antwortete die Frau und ſeufzte.
„Wo befindet er ſich denn?“
„Wie ſollte ich das wiſſen! Er ging bereits vor
einer Woche von Hauſe fort, um mit ſeiner Schachtel,
die er mit allen möglichen kleinen Sachen gefüllt hatte, auf dem Lande umherzuwandern und die Sachen zu verkaufen. Jetzt iſt mir mein Zimmer ſo leer, ſeitdem der liebe Junge nicht daheim iſt.“
Die Augen der Frau Erkman bekamen einen feuchten Glanz, allein ſie verſchluckte die Thränen und fragte, was der Fremde wünſche.
„Ich wollte hören, ob er einige Vögel zu ver⸗ kaufen hätte“, war die Antwort.
„Meinen Sie das? Er ließ alle außer den Ka⸗ narienvögeln davonfliegen, bevor er ſich von Hauſe weg⸗ begab. Er that es, weil ein Student ihm unter der Bedingung Geld gegeben hatte, daß er den armen Thierchen ihre Freiheit wiedergebe. Für das Geld


