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Gehalt bekommen, und alsdann werdet Ihr der Zu⸗ kunft ruhig entgegenſehen können, wenn auch das Ver⸗ mögen zu Ende geht.“
Axel arbeiten! Das Wort„arbeiten“ wurde bei uns nie ausgeſprochen. Ich war ſomit gezwungen zu ſagen, daß ich noch nie Axel arbeiten geſehen hätte.
„Es iſt alſo wahr, was man mir erzählt hat“, ſagte der Onkel.„Es ſcheint an der Zeit zu ſein, daß ich mit Axel ſpreche. Er iſt heute Abend bei Julie D., ſagteſt Du; geht Ihr viel mit derſelben um?“
„Ja, ſehr viel.“
Der Onkel that keine weitern Fragen; als er mich aber verließ, ſchrieb er auf ein Blättchen Pa⸗ pier einige Zeilen, und bat mich, Arxel daſſelbe zu geben.
Als ich allein war, las ich das Billet.
„Sei Morgen zu Hauſe neun Uhr Vormittags“, ſtand da,„ich muß mit Dir reden. Gerichtsdirector Karlſon iſt auch hier wegen der bewußten Affaire!“
Was für eine Affaire mochte das ſein? Ich ſann
die ganze Nacht darüber nach. Gegen vier Uhr kam
Axel nach Hauſe. Es überraſchte ihn, mich noch zu finden, und er ſagte ſcherzend:


