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„Das iſt unmöglich; ſchon wieder habe ich mich
von finſterem und unglückſeligem Verdachte leiten laſſen!“
Als Auguſt keine Antwort auf ſeinen Gruß be⸗ kam, nahm er wieder das Wort:
„Gertrud, hältſt Du mich denn keines Grußes würdig? oder denkſt Du vielleicht ſo mit mir zu ver⸗ fahren, wie mit meinen Freunden?“ Ein bitteres Lä⸗ cheln ſchwebte bei dieſen Worten auf ſeinen Lippen.
„Nein, das beabſichtige ich nicht“, antwortete Ger⸗
trud mit ihrer gewöhnlichen Freimüthigkeit,„und Du mußt entſchuldigen, daß ich nicht ſofort Deinen Gruß erwiderte; allein es ſtanden düſtere Gedanken zwiſchen Dir und mir. Mein Vater iſt mir hierher gefolgt und befindet ſich ſehr leidend. Dein Bruder Eduard iſt jetzt bei ihm, um ſein Erwachen abzuwarten. Aber vor allen Dingen ſage mir: wie befindet ſich Iſabella?“
„Nicht gut“, erwiderte Auguſt.
Gertrud's ſchneller Blick hatte ſofort bemerkt, daß die Stirn des Schwagers bei der Nachricht, der Schwie⸗ gervater ſei auf Elfborg anweſend, ſich glättete. Er vermochte nicht die Zufriedenheit zu unterdrücken, die er bei dieſer Nachricht erfuhr; aber wieder ſtürzten die Furien des Verdachts über Gertrud's Seele, und ſie dachte:
„Ein Mann, der Verſchwender, Spieler und In⸗
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