Teil eines Werkes 
2. Band (1875) Um das 17. und 21. Jahr / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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aus trat, um ſich in die Allee zu begeben, kam Eduard in ſcharfem Trabe angeritten.

Steht es ſchlimmer mit Iſabella, da Sie mich ſo frühe herbei riefen? fragte Eduard, indem er die dargereichte Hand ergriff und mit inniger Theilnahme auf Gertrud herab ſchaute.

Nicht Iſabella's wegen, erwiderte Gertrud,ließ ich Sie rufen, ſondern es iſt mein Vater, der Ihres Beiſtandes bedarf. Er iſt mir hierher gefolgt und lei⸗ det ſehr an ſeinem Fuße.

Ich werde ſofort zu ihm gehen, ſagte Eduard, indem er ihre Hand los ließ.

Er ſchläft jetzt; wäre es nicht beſſer, ſo lange zu warten, bis er erwacht?

Ich werde an ſeinem Bette warten, erklärte Eduard, indem er hinzufügte:Meine Abſicht iſt übri⸗ gens die, hier ein paar Tage zu verbleiben, im Falle Sie nichts dagegen haben. Ein Freund von mir, der Doktor L. beſuchte mich geſtern und ſagte mir ſeine Vertretung zu, da er einige Zeit ſich bei mir aufzu⸗ halten gedenkt.

Das trifft ſich ja herrlich, verſetzte Gertrud mit einem matten Lächeln.Beſter Doktor, wir bedürfen Ihrer hier jetzt mehr, als Sie vielleicht ahnen.

Iſt denn etwas Beſonderes hier paſſirt?