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Erſt nach Mitternacht kamen die beiden Reiſenden auf Elfborg an. Den Lieutenant mußte man auf ſein Zimmer tragen, welches ſtets für ihn bereit ſtand.
Gertrud ſandte ſofort einen reitenden Boten an Eduard ab und brachte den Reſt der Nacht beim Vater zu, der über große Schmerzen klagte.
Es waren lange Stunden, während deren das junge Mädchen am Bette des Vaters ſaß, ohne ſeinen Schmerz lindern zu können.
Gertrud fühlte ſich ſo ohnmächtig und muthlos, als ob alle Kraft und Energie ſie verlaſſen hätten. Aber ihr natürlich friſcher Geiſt gewann bald die Ober⸗ hand über dieſen Zuſtand der Erſchlaffung; ſie wollte nicht, daß die widerwärtigen Ereigniſſe die Herrſchaft über ſie gewinnen ſollten, zumal dieſelben nur durch Ruhe und Beſonnenheit zu beſiegen waren, und als die Sonne ihre goldene Scheibe auf's Neue ſtrahlend über die Spitzen des Waldes erhob, fühlte ſie ſich wieder im Beſitz von Muth und Entſchloſſenheit.
Der Vater fiel endlich in einen ſchweren Schlaf, und Gertrud ſchlich ſich aus ſeinem Zimmer, um ſich an der friſchen Morgenluft nach einer durchwachten Nacht zu erquicken.
In demſelben Augenblick, wo ſie in den Hof hin⸗


