Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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faltete ſie das Papier zuſammen und ſagte mit ernſter, aber gebieteriſch ſtrenger Stimme:

Dieſes Geld iſt in meinem Hauſe verſpielt wor⸗ den! Mein Schwager hat dadurch mich tief verletzt und mich veranlaßt, mich jetzt meines Gewinnſtes zu bedienen, den ich bei Ihnen zu Gute habe, Herr Haupt⸗ mann, nämlich die Gewährung meines erſten, gegen Sie ausgeſprochenen Wunſches. Ich erſuche Sie da⸗ her, Herr Hauptmann, ſo wie auch Ihre Freunde, mir die Liebenswürdigkeit zu erzeigen, nicht ſo lange auf Elfborg zu verweilen, bis mein Schwager zurückkommt. Ich wünſche nicht, daß dieſe Spielparthien in meinem Hauſe wieder aufgenommen werden. Morgen um zehn Uhr Vormittags, meine Herren, ſteht mein Reiſewagen zu Ihrer Verfügung!

Sie machte eine höfliche, aber kalte Verbeugung mit dem Kopfe und verließ den Billardſaal.

Die drei ausgewieſenen Gäſte ſahen einander er⸗ ſtaunt an.

Donnerwetter! Auf ſolche Weiſe von einem jungen, reichen und unverheiratheten Mädchen behan⸗ delt zu werden, das iſt doch zu arg! brach der Haupt⸗ mann zornig aus.Ich reiſe ſogleich!

Und ich auch! Und ich auch! ertönte es von Seiten der Kameraden.