Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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um mit einem dreiſten Sprunge den Gegner matt zu ſetzen; allein dies hatte die Folge, daß ſie ſelbſt nach zwei ferneren Zügen ſich für beſiegt erklären mußte.

Ich habe verloren, ſagte ſie, indem ſie ſich lächelnd an die Umſtehenden und an den Hardeshöf⸗ ding Tilberg wandte, der ſo eben eingetreten war.

Und jetzt erſuche ich Sie, mein Fräulein, um das Vergnügen, mir mitzutheilen, worin Ihr Wunſch beſteht, ließ der Hauptmann ſich artig vernehmen.

Gertrud's Antlitz wurde ſehr ernſt; ſie warf ei⸗ nen ſchnellen Blick um ſich her und erſuchte die Herren, welche im Begriff waren, das Billardzimmer zu ver⸗ laſſen, gefälligſt zu bleiben, worauf ſie ſelbſt ſorgfältig die Thür verſchloß.

Was ich zu ſagen habe, begann ſie,berührt Sie, meine Herren, Alle zuſammen, und ich muß Sie daher für einige Augenblicke um Ihre Aufmerkſamkeit erſuchen. Es iſt mir berichtet worden, daß mein Schwager auf ſein Ehrenwort an Sie, meine Herren, im Spiel dreitauſend Thaler verloren hat; iſt das wahr?

Gertrud hielt inne und die drei Männer machten eine ſtumme, aber bejahende Verbeugung; ſie ſchienen ſehr verlegen zu ſein. Gertrud nahm hierauf wieder das Wort: