Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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verſicherte der Hauptmann, da er gute Miene zum verlornen Spiele machte.

Wollen wir noch eine Parthie wagen? fragte Gertrud;die Ehrenſchuld als Einſatz! fügte ſie hinzu.

Mit Vergnügen! Aber, geſetzt den Fall, ich ver⸗ löre auch dieſe Parthie. Was ſoll ich dagegen ſetzen? fragte der Hauptmann.

Gertrud dachte eine Weile nach; darauf erwiderte ſie:

Herr Hauptmann, es liegt Ihnen dann die Pflicht auf, auch den zweiten Wunſch, ich gegen Sie aus⸗ ſpreche, zu erfüllen.

Der Hauptmann verbeugte ſich, ordnete die Figuren und machte den erſten Zug. Jetzt, nachdem er die Weiſe des Spiels ſeiner Gegnerin kennen ge⸗ lernt hatte, war er etwas vorſichtiger und berechnete ſeine Züge beſſer; allein Gertrud war ihm vollkommen gewachſen. Der Ausgang war zweifelhaft, und das Spiel zog ſich ſo lange hinaus, daß die beiden Herren, welche zurückgeblieben waren, um dem Spiel zuzuſehen,

den beiden jungen Damen ins Freie zu folgen vorzogen,

doch nicht, ohne zuweilen wiederzukehren, um den Aus⸗ gang zu erfahren. Nach einer ziemlich langen Weile machte Gertrud

einen unüberlegten Zug, wie es ſchien, in der Abſicht,