Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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O, dieſelbe iſt von keiner Bedeutung, erwiderte er mit erzwungener Sorgloſigkeit.Ich gebrauche für den Augenblick dreitauſend Thaler, und ich hoffe, daß Du mir dieſelben nicht verweigern wirſt.

Wozu ſoll dieſes Geld gebraucht werden?

Ich glaube kein Kind mehr zu ſein, daß ich nöthig hätte, Dir anzugeben, wozu ich dieſe Summe, deren ich nun einmal bedarf, gebrauchen will. Da ich indeß ungern unartig gegen Damen bin und am allerwenigſten gegen Dich, ſo will ich Dir mittheilen, daß ich einen Theil dieſes Geldes zu zwei Lebensverſicherungsprämien und den Reſt zur Bezahlung einiger kleiner Schulden, welche ich während Iſabella's Krankheit zu machen ge⸗ nöthigt war, verwenden will.

In dieſem Falle beklage ich in der That, daß mein früher einmal abgelegtes Gelübde, mich daran verhin⸗ dert, Dir Hülfe zu leiſten. Ich glaube, es Dir auf das Beſtimmteſte und Ernſthafteſte geſagt zu haben, daß Du niemals mehr darauf rechnen ſollſt, von mir

Geld zu bekommen. Auguſt näherte ſich Gertrud und ſagte mit einem ſehr verführeriſchen Lächeln:

Ich entſinne mich ſehr wohl Deiner Worte; aber ich kenne das Herz des Weibes und ich kann mir da⸗ her nicht denken, daß die einzige Schweſter meiner