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ſo oft ſeine Zeit es ihm geſtattete. Dies erwiderte Eduard auf ſeine gewöhnliche artige, aber beſtimmte Weiſe und die Kammerräthin fühlte ſich, wenigſtens für den Augenblick, entwaffnet.
Es kam nun eine Zeit auf Elfborg, wo eine all⸗ gemeine, eigenthümliche Spannung und damit eine förmliche Wortkriſis eintrat. Gertrud war kalt und gemeſſen gegen Ottilie und ihre Schweſter. Tante Marianne lau und ſtolz gegen Gertrud, und Iſabella zeigte ſich faſt unfreundlich gegen die Schweſter, wo⸗ gegen Auguſt eine allgemeine Schweigſamkeit und Zurückhaltung beobachtete. Auguſt's Freunde, ſo wie Ottilie und Amanda waren dagegen diejenigen Gäſte, welche ſich aus dieſer Verſtimmung nichts machten; ſie waren froh und heiter, unbekümmert darum, was den Andern das Herz beſchwerte.
Eines Morgens, als Gertrud von einer Promenade heimkehrte, erwartete Frau Magdalene bereits ſehn⸗ lichſt ihre Rückkunft. Das ſonſt ruhige, ſanfte Geſicht der würdigen Wirthſchafterin war erregt und, nach⸗ dem Gertrud die Thür verſchloſſen, verlieh ſie mit einer gewiſſen Heftigkeit ihren beleidigten Gefühlen Ausdruck:
„Ich pflege mich nie in Sachen, die Andere an⸗
gehen, zu miſchen“, ſagte ſie,„weil es ſtets meine Ge⸗


