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ſchlägen ꝛc. eingetroffen. Gertrud verließ das Zimmer, froh, dem peinlichen Geſpräch mit der Tante zu ent⸗ rinnen; allein ſie fühlte ſich mehr als jemals beklommen und unruhig.
Die Geſchäfte hielten ſie den ganzen Vormittag im Bureau gefangen. Als ſie daſſelbe verließ, um ſich umzukleiden, gewahrte ſie die Kammerräthin, vom Garten kommend, gefolgt von Eduard, und in leb⸗ haftem Geſpräch mit ihm begriffen.
„Sollte ſie dennoch mit ihm über die nichtswür⸗ dige Lüge geſprochen haben?“ dachte Gertrud,„und in dieſem Falle handelt ſie gewiß nicht nach eigener Ein⸗ gebung.“ Gertrud führte die Hand über die Stirn und fügte hinzu:„Wie ſoll es mir gelingen, mich meines Verdachtes zu entledigen, der gegen meinen Willen ſich meiner mehr und mehr bemächtigt? Jetzt mißtraue ich ja ſelbſt meiner lieben, theuren Tante, daß ſie gegen mich intriguirt. O, es iſt ſchrecklich!“
Gertrud eilte in ihr Zimmer.
Die Kammerräthin hatte trotz Gertrud's Vorbehalt, es gewagt, zum zweiten Male Eduard zu bitten, nicht ſo oft nach Elfborg zu kommen; darauf hatte er ge⸗ antwortet, daß er als Arzt hier unentbehrlich ſei; außerdem habe er andere, gewichtige Urſachen, welche
es ihm zur Pflicht machten, nach Elfborg zu kommen,


