Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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Was nützt es, zukünftige Pläne zu entwerfen, das haſt Du ſchon ſo lange gethan; das haſt Du ſchon gethan, ſo lange ich zu denken vermag; aber kein ein⸗ ziger hat ſich bisher verwirklicht. Uebrigens, wenn Du dieſes Haus verläſſeſt und die Vergnügungen der Welt koſten lernſt, wirſt Du mich vergeſſen und alle Deine Vorſchläge.

Werde ich Dich vergeſſen? rief Gertrud aus und drückte Iſabella heftig an ihre Bruſt.Jetzt meinſt Du nicht, was Du ſprichſt. Du weißt, Du biſt mir das Liebſte, das ich auf Erden beſitze und das wirſt Du ſein, ſo lange ich zu denken vermag. Du kannſt nicht glauben, daß ich Dich vergeſſen ſollte. Nein, ich will hinaus in die Welt, um für Euch alle zu arbeiten, und ich werde auch eben Dich aus Deiner Gefangenſchaft befreien.

Du? brach Iſabella aus,das iſt ja nur eine bloße Träumerei, liebe Gertrud!

Iſabella, es iſt mein feſter Entſchluß, fiel Ger⸗ trud mit großer Energie in der Stimme ein.Du darfſt nicht Mißtrauen zu mir hegen, Du, welche am beſten weiß, wie ſehr ich mich bereits angeſtrengt habe, um unſere Noth zu lindern. Daß ich arbeiten kann, weißt Du, obgleich ich ein Taugenichts bin, wenn es nicht das Kochen gilt. Für mich gibt es nichts Lang⸗