Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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gehen, bevor ich mit Dir einige Worte geſprochen habe. Aber, Tante, Mama wird böſe werden, wenn ich nicht augenblicklich komme, antwortete das junge Mädchen.-

Du wirſt ſofort gehen können, aber erſt ſollſt Du mir ein Verſprechen geben, wenn Du willſt, daß ich fortfahre, den Kummer Deines Vaters zu mildern. Ich fordere, daß Du Dich nicht von Deiner Mutter beſtimmen läßt, ihr ein Verſprechen, gleichviel, welcher Beſchaffenheit es ſein mag, zu geben. So lege Deine Hand in die meine und verſprich mir, was ich von Dir fordere; aber anderenfalls verlaſſe ich Euch Alle und überlaſſe Euch Eurem Geſchick. Nun, Iſabella, bedenkſt Du Dich noch?

Nein, antwortete Iſabella, und legte ihre Hand in die der Tante.

Bald ertönte die Schelle ununterbrochen lauter und lauter; das ſchien von ganz guten Kräften der Schellen⸗ den zu zeugen. Iſabella eilte in das Zimmer der Mutter.

Als Iſabella in den Saal trat, flog die Thür des anderen Zimmers auf und Gertrud kam, mit dem Hute in der Hand, und mit fliegenden Haaren herein. Ohne alles Nachdenken warf ſie ſich um den Hals der

ſteifen Kammerräthin und rief: