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Blida vorzuſprechen, ſobald Du Dich von der Reiſe erholt haben wirſt.“
„Wie geht es ihr denn?“
„Wie ich glaube, ſehr ſchlecht. Du wirſt hoffent⸗ lich Nachſicht mit ihr haben.“
Der Lieutenant entfernte ſich mit einer gewiſſen Eile, fürchtend, die Schweſter werde ihm von Neuem unangenehme Worte ſagen.
„Das Lied habe ich ſchon vor ſechszehn Jahren angehört und werde ſicherlich nichts anderes zu hören bekommen“, begann Frau Marianne vor ſich hin zu murmeln.„Armer Andreas! Er hat eine unglückliche Wahl einer Gattin getroffen, und wie konnte er auch ein Mädchen nehmen, welche Blida hieß! Weshalb ließ er ſich auch veranlaſſen, ein Mädchen des Geldes wegen zu heirathen. Es dauerte nur drei Jahre, bis der reiche Vater bankerott machte. Und dann begann er eine Landwirthſchaft zu pachten, um ſchließlich mit der Pachtung eines kleinen Bauernhofes zu enden. Schöne Ausſichten! Der Verdienſt bei harter Arbei reicht kaum zu Waſſer und Brod hin, viel weniger zu irgend einem Ueberfluß, und dennoch ſoll Frau Blida mit Leckerbiſſen gefüttert werden!“
Die Kammerräthin unterhielt ſich mit dieſem Monolog, während ſie ihre Reiſetracht mit einem ein⸗


