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trud auf, benachrichtige ſie, daß ich angekommen bin, und daß ſie in einigen Tagen mit mir nach Elfborg reiſen ſoll. Am 29. Mai müſſen wir dort ſein, und haben daher nicht lange Zeit, ſie auszurüſten.“
„Gertrud, ausrüſten?“ rief der Lieutenant aus, und ſein Geſicht wurde magerer und länger als ge⸗ wöhnlich, er ſah aus wie der verkörperte Kummer.
„Lieber Andreas, ſieh doch nicht ſo verzweifelt
aus“, ſagte Frau Trummelin in einem Tone, in dem
Mißvergnügen und Mitleiden zu liegen ſchien,„wohl weiß ich, daß Du dem Mädchen kein Kleid zu geben vermagſt; ich habe mich daher mit dem Nöthigen ver⸗ ſehen, und ſie iſt jetzt, wo ſie die Bekanntſchaft mit der Familie anknüpfen ſoll, im Stande, angemeſſen auftreten zu können. Ich habe zwar nicht mehr als meine Penſion zum Leben, aber die mir zur Gewohn⸗ heit gewordene Sparſamkeit läßt mich hinreichend über das Nöthige verfügen. Sei Du daher ohne Sorgen für Gertrud.“
Die Kammerräthin machte dem Bruder ein Zeichen der Entlaſſung, als dieſer, mit zögernden Schritten ſich der Thür nähernd, auf halbem Wege wiederum ſtehen blieb:
„Du biſt wohl ſo freundlich, noch gelegentlich bei
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