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wo Frau Eldner wohnte, und ging, nachdem ich meine Kleider gewechſelt, hin, um ſie zu beſuchen. Man meldete mich an und ſie empfing mich in einem kleineren ne Mathilda begegnete mir mit einer eiſigen älte.
„Ich erinnere mich nicht mehr meiner Worte, ſon⸗ dern beſinne mich nur, daß ich ſie all der Leiden Ebbas anklagte, daß ich ſchwur ſie beſitzen zu müſſen und mehrere dergleichen Tollheiten. Sie ſtand auf um die Dienerſchaft zu Hülfe zu rufen; aber ich nahm ſie in meine Arme und rief:
„Erinnere Dich, wie oft Du mich haſt hoffen
laſſen, wie vielmal Deine Worte mich an Deine
Liebe glauben gemacht haben, und beſinne Dich auch darauf, daß Du es biſt, welche mich zu der elendeſten aller getrieben hat!“
„Tom, höre mich an!“ bat Mathilda, welche durch meinen Zorn erſchreckt worden war,„und Du wirſt finden, daß ich aus Pflicht und keineswegs aus
Liebe geheirathet habe, denn ich liebe meinen Mann
durchaus nicht.“
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„Ich ließ ſie los; aber in demſelben Augenblicke
ſtürzte ein junger Mann auf Mathilda mit dem Rufe zu: „Was ſagſt Du? Biſt Du nur aus Pflicht und nicht aus Liebe meine Frau geworden?“ „Er ergriff ihre beiden Hände und blickte ihr mit funkelnden Augen ins Geſicht.
„Mathilda warf den Kopf zurück, machte ihre Hände los, heftete ihre Blicke mit einem faſt grau⸗
ſamen Ausdruck auf ihn und antwortete;
„Ich habe Dich nie geliebt, weil ich Deinen Bruder liebte; aber er verſtieß mich Deinetwegen, und wenn ich Dich nicht aus Pflicht geheirathet, ſo


