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Stuart machte hier eine kurze Pauſe. Carl hüllte ſich, ohne ein Wort zu ſagen, in eine dicke Rauchwolke. Nach einigen Augenblicken fuhr der Capitain fort:
„Es verging eine kurze Zeit, während welcher Ebba Alles that, was eine Frau thun kann, um ein Herz zu gewinnen; aber bald ſah ſie ein, daß dieſes Herz ferne von der Heimath ſei. Sie klagte nicht, ſie ſagte kein vorwurfsvolles Wort; aber die qual⸗ erfüllten Blicke und das ſchmerzliche Lächeln ſagten mehr als Worte. Endlich beſchloß ich, dieſem ge⸗ ſpannten Verhältniſſe mit Einemmale dadurch ein Ende zu machen, daß ich ihr meinen Entſchluß mit⸗ theilte, mich von ihr ſcheiden zu laſſen.“
„Ebba,“ ſagte ich eines Tages zu ihr,„Du
meinſt ja, ich ſei ſehr verändert?“
„Jo, ſehr.“
„Du ſiehſt wohl den Grund zu dieſer Verände⸗ rung ein?“
„Nein, Tom, ich will ihn nicht einſehen.“
Ebba's Wangen waren ſchneeweiß. 3
„Aber ich wünſche, daß Du ihn kennen lernſt.“
Sie ergriff meine Hände und ſagte tief gerührt:
„Sage mir nichts, ich werde den Muth nicht be⸗ ſitzen, Dich anzuhören!“ 3
„Und doch mußt Du die Wahrheit wiſſen, und
die Art des Gefühls kennen lernen, welches mich an eine Andere feſſelt.“
„Um Gotteswillen, Tom, ſage nichts mehr.“
Ebba's ganzer Körper zitterte.
„Ich habe ja keine Frage an Dich gerichtet. Ich werde geduldig ſein und warten, bis Dein Herz zu mir zurückkehrt; ſpreche nur die ſchrecklichen Worte nicht aus.“
Ach mein Herr! es gibt keinen ſo herzlos grau⸗ ſamen Menſchen, wie derjenige, der von einer heftigen


