kleine liebliche Tochter, Ebba, und das Leben bot ihnen lauter Freude. An einem ſchönen Tage aber
mußte der gedankenloſe Ehemann ſich dazu bequemen
mit Hülfe eines Geſchäftsmannes von ſeiner ökono⸗ miſchen Lage Kenntniß zu nehmen und machte dann ganz unvermuthet die Entdeckung, daß er, der ſchon von der Zeit an, wo er ſein Vermögen in die Hände bekam, friſch darauf losgelebt und ſchon als er ſich verheirathete, einen großen Theil deſſelben verſchwen⸗ det hatte, jetzt gänzlich ruinirt ſei.
Eine ſolche Entdeckung iſt für Jeden entſetzlich; aber für einen munteren und leichtſinnigen jungen Mann, der nie an ſein Auskommen gedacht, nie ge⸗ wohnt geweſen ſich die Möglichkeit zu denken, ſelbſt nöthig zu haben ſich Etwas zu erwerben, der nur ge⸗ lernt hat, was dazu erforderlich iſt im vollen Maße das Leben zu genießen, während ein Inſpektor ſein Gut verwaltet, der ſelbſt rückſichtslos Geld auswirft, ohne je auf den Gedanken zu kommen, daß dieſes einſt ein Ende nehmen kann— für einen ſolchen Men⸗ ſchen iſt die Armuth ebenſo furchtbar wie der Tod. Wie ſollte er wohl arbeiten, oder eine Famlie ver⸗ ſorgen können? er, der weder Fähigkeit noch Luſt dazu beſäße. Mit ſeinem Vermögen hatte er auch alle Hoffnung und Kraft verloren.
hne mit ſeiner Frau von dieſem Allem ein Wort
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zu ſprechen, ſetzte er ſie nur von ſeinem Wunſche in
Fenntniß, daß ſie auf Beſuch zu ihrem Bruder, Ba⸗ ron Sommer reiſen möchte.
Bei ſeinem Schwager angekommen theilte er die⸗
ſem ſeine verzweifelte Lage mit und bat ihn, ein Va ter für ſeine kleine Tochter und eine Stütze für ſeine Frau zu werden; ſelbſt habe er keinen anderen Aus weg, als Schweden zu verlaſſen. Mit demjenigen


