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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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4 Ein großer... Zug in. Wagen.. Alle Staatsräthe alle aus den höch⸗ ſten.Geſellſchaftskreiſen. Beerdigung.. Sin der Kirche Die Worte erſtarben; ſie waren die lezten.

Fünf Jahre waren über Evert von Ochards Grab dahingegangen und hatten ſeine Erinnerung aus den Herzen der Freunde verwiſcht. Dieſer Name, aus welchem er ſelbſt ſo viel hatte machen wollen, war vergeſſen, und nur wenn ein Bekann⸗ ter den neuen Kirchhof beſuchte und die Inſchrift auf der ſtattlichen Gruft las, hieß es: Iſt Ochard da begraben? Er war ſeiner Lebtage ein eitler Narr, und damit hatte man Alles geſagt was man über ihn ſagen zu müſſen glaubte.

Wir machen es jezt wie die Welt, wir über⸗ laſſen ihn der Vergeſſenheit des Grabes und verſezen 3 uns an einen lebhaftern Ort als die Ruheſtätte der Todten iſt.

Die Sonne warf ihre Strahlen freundlich auf das ſchöne Ackerhof, das Gut des Grafen Uno Ker⸗ ner. In dem großen Park, auf einem Plaz wo man freie Ausſicht auf die See hatte, ſaßen neben⸗ einander ein Mann von etwa fünfzig und eine Dame von ungefähr vierzig Jahren. Auf den Geſichtern Beider ruhte jener Ausdruck ſtillen Friedens der von häuslichem Glücke zeugt. Sie lehnte ihr Haupt on ſeine Schulter, während ihre Hand ſachte ein ſchlum⸗ merndes Kind ſtreichelte, deſſen Kopf auf dem Schooß der Mutter ruhte. Der Mann hatte ſeinen Arm 5 um den Leib der Frau geſchlungen, und beide ſchie⸗