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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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Unterwegs fühlte er ſich ſo krank, daß er noch um⸗

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treten und hatte durch ihren Erfolg und ihren Ruf dazu beigetragen das eine und andere Blatt in den Lorbeerkranz einzuflechten nach welchem Evert ſtrebte. Wie ſchwer dieſes kalte und ausſchließlich ehrgeizige Treiben für Helena wurde, deren innigſtes Sehnen auf ein ſtilles, häusliches Glück gerichtet war, das ahnte ihr Mann nicht. Er ſprach, wenn ſie allein waren, von nichts Anderem als von ſeinen Erfolgen und von dem Beifall der ſeiner Tüchtigkeit geſpen⸗ det wurde. Nie ging ein Wort der Zärtlichkeit oder Liebe über ſeine Lippen, wohl aber ſprach er häufig davon wie wichtig Helena für ihn ſei, und wie viel ſie dazu beitrage ſeinen Namen berühmt zu machen.

Wie gefror nicht Helenas Herz in dieſer Häus⸗ lichkeit, an der Seite dieſes Mannes! Aber ſie ertrug ihr Schickſal mit einer bewundernswürdigen Seelen⸗ ſtärke und Ausdauer.

So vergingen fünf Jahre. Der gefeierte und geprieſene Ochard genoß die allgemeine Achtung und Auszeichnung als ein höchſt verdienſtvoller Beamter der ſich durch eine ſeltene Sachkenntniß und den größten Eifer hervorthue.

Stolz auf ſeine Erfolge und im blinden Ver⸗ trauen auf ſein Glück wandelte Evert voll Ueber⸗ muth weiter auf ſeiner Bahn.

Als er eines Tags, nachdem er eine neue ehren⸗ volle Beförderung erhalten, aufgeblaſen über ſein Glück nach Hauſe kam, fühlte er ſich plözlich unwohl. Troz der dringenden Vorſtellungen Helenas, daß er nach einem Arzte ſchicken und daheim bleiben möchte, ging er ſtatt deſſen zu einem größern Souper.