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vollem Hals nach Sappho und Oscar, aber dieſe hörten ſie nicht. Neben dem Ohnmächtigen knieend, ſeinen Kopf an ihr Herz gedrückt, ſuchte ihn Helena zum Bewußtſein zurückzubringen, indem ſie ſeine Schläfe rieb. Endlich hob ein Seufzer ſeine Bruſt und er ſchlug die Augen auf.
„Uno, ſprich, ſag ein Wort, ein einziges Wort daß Du nicht beſchädigt biſt,“ bal Helena mit angſt⸗ voller Stimme. S
Er ſchloß die Augen, gleich als hätte ein ge⸗ waltſamer Schmerz ihn dazu gezwungen.
„Uno, mein Geliebter,“ ſtammelte Helena, als er unbeweglich blieb. Dieſe in einem Ton verzwei⸗ felten Schmerzes geſprochenen Worte ſchienen eine zauberhafte Wirkung auf ihn auszuüben, denn er ſchaute ſogleich auf, und zwar mit einem Blick der ſie zum Zittern brachte.
„Wie ſtehts?“ flüſterte ſie.
„Gut. O daß ich jezt ſterben dürfte! Du er⸗ hielteſt dann keine Zeit Deine Worte zurückzu⸗ nehmen.“
„Ich werde ſie nicht zurücknehmen,“ antwortete ſie, während ein Strom von Thränen über ihre Wangen hinabrollte, als ſie ihn noch bleicher wer⸗ den ſah.
Oscar und Sappho kamen jezt an Ort und Stelle an. Das böſe Pferd war an ihnen vorbeigeſprun⸗ gen und hatte ſie zur Umkehr veranlaßt.
Uno hatte eine ſtarke Erſchütterung am Kopfe erhalten und einen Arm verrenkt, ſo daß er nach Löda zurückgebracht werden mußte.


