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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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achte, verlangſt Du daß ich mich verächtlich machen ſolle. Geh, Uno, ich glaube nicht an Deine Liebe: denn wäre ſie rein und ſtart geweſen, ſo würdeſt Du aus Achtung vor mir niemals verlangt haben ich mich aus Schwäche gegen Dich erniedrigen oll. Sie ſtand auf und entfernte ſich, ohne daß er es zu verhindern ſuchte.

Tags darauf hatte Graf Osecar einen gemein⸗ ſchaftlichen Spazierritt nach Holmvik vorgeſchlagen, weil Graf Rubens jezt von ſeiner Reiſe ins Aus⸗ land zurückgekehrt war. Der Vorſchlag wurde an⸗ genommen, und bald nach Mittag kam die kleine Cavalcade in Ordnung. Der Graf und die Gräfin ritten voran, Helena und Uno kamen nach. Alma und ihr Bräutigam waren ſchon Vormittags nach Holmvik gefähren. Sappho, die einen raſchen Ritt liebte, ließ dem Pferd die Zügel, ſo daß ſie und Oscar einen großen Vorſprung vor Helena und Uno gewannen. Als ſie in den Waldweg einlenkte, kam ein Hund der einen Haſen verfolgte aus dem Gehölz geſprungen und ſezte vor Helenas und Unos Pferden über den Weg. Dadurch erſchreckt, bäumte ſich Helenas Pferd, und Unos Thier machte einen

ſo heftigen Seitenſprung, daß der Graf, der auf

dieſe Bewegung ganz und gar nicht vorbereitet war, aus dem Sattel geworfen wurde. Das von ſeiner Laſt befreite Pferd jagte vorwärts und ließ ſeinen Reiter bewußtlos auf dem Boden liegen. Mit ei Sprung war Helena an ſeiner Seite. Sie rief aus