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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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racter dieſes Mannes, den Sie vertheidigen und für den Sie ſich aufopfern, nicht kenne? O Helena, ich kenne ihn vollkommen, und es iſt Zeit daß auch Sie es thun, ehe er Sie zu dem Abgrund führt der euch Alle verſchlingen wird. Kein Opfer von Ihrer Seite wird ihn rühren. So lange Sie etwas zum Opfern beſizen, wird er Sie zwingen Alles zu thun um ſei⸗ nen Hang zur Verſchwendung und Eitelkeit zu be⸗ friedigen. Ach, Helena, ſehen Sie doch einmal ein daß Sie ihn ſeinem Schickſal überlaſſen müſſen, wenn Sie für Ihr Kind etwas retten wollen.“

„Nie werde ich ihn im Stiche laſſen; niemals, ſo lange ich kann, werde ich ihm die Rettung und Hilfe verſagen die er von mir zu fordern berech⸗ tigt iſt.“

„Und Ihr Kind?“

„Gott wird es beſchüzen wenn ich meine Pflicht thue; aber ich würde ſie ſchlecht erfüllen wenn ſein

Vater der Schande preisgegeben würde.“ Helena ließ ihren Kopf ſinken und weinte.

Uno hatte ſich Helena genähert und ergriff eine ihrer Hände, indem er hinzufügte:

„Ich würde ein Jahr von meinem Leben geben um dieſe Thränen trocknen zu können.“

„Uno,“ ſagte ſie, indem ſie ihren Kopf wieder erhob,„haben Sie Achtung vor meinem Schmerz und laſſen Sie uns nicht mehr davon reden.“

Ingrid trat haſtig ein und ſagte mit einem angſt⸗ entſtellten Geſicht:

„Der Medicinalrath liegt bewußtlos drinnen Cabinet.“ Kaum waren die Worte über ihren Lippen, a

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