Du die von ihm verſchleuderten Gelder ſeiner Schwe⸗ ſtern bezahlt haſt, daß er Dich ruinirt hat, daß er ein verächtlicher Narr iſt der Alles für ſeine Eitel⸗ O daß ich es erleben mußte ihn zu veiß
„Halt ein!“ rief Helena voll Entſezen.
„Du darfſt nicht böſe ſein,“ ſagte der kleine Elon, indem er zu dem Greiſe vortrat,„denn Mama hat geſagt daß Gott die böſen und garſtigen Leute nicht liebe.“
Dieſe zarte, weiche, ſchuldloſe Kinderſtimme, die ſich bei dem heftigſten Gefühlsausbruch erhob und den Namen Gottes ausſprach, hatte eine eigenthüm⸗ liche Wirkung auf den alten Vater.
Er barg ſein Geſicht wieder in ſeinen Händen, aber jezt ſchluchzte er wie ein Kind; auch Helena weinte, weinte bitterlich, ihren Kopf an die Schulter des Greiſes gelehnt. Plözlich fühlten ſie beide das Getätſchel zweier Kinderhändchen, und der kleine Elon ſagte:
„Nicht weinen, nicht weinen!“
Helena erhob ihr thränenfeuchtes Geſicht, lächelte dem Kinde zu und ſezte es dem Alten auf den Schooß, indem ſie ſagte:
„Bitte den Großvater daß er auf Papa nicht böſe ſei.“
Elon ſchlang ſeine Arme um den Hals des Grei⸗ ſes und ſagte:
„Lieber Großvater, Du darfſt auf Papa nicht böſe ſein.“ Der Greis nahm die Hände von ſeinem Geſichte
weg und betrachtete das Kind eine Weile durch


