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Als die Thüre hinter ihr geſchloſſen war, ſagte er in ernſtem Tone:
„Du haſt Deinen Namen nicht unter den Revers geſchrieben. Es war nicht Deine Hand.“ Die Augen des Greiſes waren ſcharf auf Helena gerich⸗ tet, die bei dieſen Worten wie eine Verbrecherin zitterte. Mit einer gewaltſamen Anſtrengung ant⸗ wortete ſie:
„Ochard hat ihn mit meiner Erlaubniß ge⸗ ſchrieben.“
„Du lügſt, Unglückliche!“ ſchrie der Greis aſch⸗ grau vor Zorn.„Du willſt in Deiner blinden Er⸗ gebenheit ihn frei lügen; aber mich betrügt man nicht ſo leicht. Lege die Hand auf das Haupt Dei⸗ nes Kindes und ſchwöre daß er Deinen Namen mit Deiner Erlaubniß geſchrieben hat.“
Helena blieb unbeweglich.
„Du kannſt nicht ſchwören. Ich wußte es wohl, ich Uünglücklicher! Mein einziger Sohn den ich ſo innig liebte, er iſt alſo ein Verſchwender, ein Be⸗ trüger, ein Fälſcher.“— Der Greis ſchlug die Hände vor ſein Geſicht und warf ſich auf einen Sopha.
„O mein Vater,“ rief Helena, indem ſie vor ihm niederkniete,„ſprich nicht ſo! Gehört denn nicht Alles was ich beſize auch meinem Manne? Man tann ihn keinen Fälſcher nennen wenn er den Na⸗ men ſeiner Frau gebraucht. Nein, nein, ich hatte ihm ja geſagt daß all mein Eigenthum auch das ſeine ſei. O Du darſſt nicht zürnen, ihn nicht an⸗ klagen! Er iſt unbedachtſam, das iſt Alles.“ Still, ſuche ihn nicht zu entſchuldigen, denn ich weiß Alles, Alles, verſtehſt Du? Jneß daß


