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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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ſchaft geſchrieben habe, aber ich hatte den Namèn des Gläubigers gänzlich vergeſſen.“

„Vielleicht auch den Betrag der Summe,“ ſiel Hert Jonathan mit einer Miene ein, die der armen Helena das Blut in die Wangen trieb. Voll Würde erhob ſie ſich und ſagte:

„Haben Sie die Güte mir den Betrag der Schuld anzugeben, ſo werden Sie Bezahlung ha⸗ ben. Dieß, mein Herr, iſt Alles was Sie zu wiſſen brauchen.“

„Fünftauſend Reichsthaler nebſt Zins.“

Helena trat an den Schreibtiſch und ſchrieb eine Anweiſung an den Kaufmann bei dem ſie noch 8000 den ganzen Reſt ihres Vermögens, ſtehen atte. „Hier, mein Herr, Sie können den Wechſel mei⸗ nes Mannes dem Großhändler D— als Quittung zurücklaſſen.“

Im Augenblick wo Helena dem Juden die An⸗ überreichte, trat ein alter Mann zwiſchen

eide.

„Warten Sie ein wenig, mein Herr,“ ſagte der Greis.„Zeigen Sie mir gefälligſt den Schuldſchein meines Sohnes mit der Unterſchrift meiner Schwie⸗ gertochter.“

„Sie hier, mein Vater!⸗ rief Helena mit einem angſtvollen Ausdruck.—„Es iſt ja überflüſſig daß Sie den Schein ſehen,“ fügte ſie bittend hinzu. „Die Schuld iſt bezahlt und—

„Ich will das Papier ſehen,“ erklärte der Alte heftig.„Herr Jonathan, ich bin der Medicinalrath Ochard, der Vater des Aſſeſſors. Sie dürften ein⸗

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