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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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troffen?“

„Wir trafen uns in Stockholm, kurz vor ſeiner Abreiſe aus Schweden, was Euer Gnaden wohl bekannt ſein wird, hoffe ich.“— Herr Jonathan machte wieder einen Bückling.

„Nein, mein Herr, dieß iſt das erſte Mal daß ich Ihren Namen höre. Haben Sie einen Auftrag von meinem Mann, ſo theilen Sie ihn mir ge⸗ fälligſt mit.“

„Iſt es das erſte Mal daß Euer Gnaden mei⸗ nen Namen hören?“ ſagte Herr Jonathan verwun⸗ dert.„Haben Sie die Güte ſich zu beſinnen ob Sie ihn nicht früher gehört haben, ob der Herr Gemahl mit Ihnen nicht davon geſprochen hat.“

„Ich verſichere daß ich ihn niemals von Ihnen reden hörte.“

„Was bedeutet das?“ rief der Jude.„Und ich habe dennoch Ihre Bürgſchaft daß Sie mir im Ver⸗ lauf von zwei Monaten die Summe bezahlen wer⸗ den die ich dem Herrn Aſſeſſor bei ſeiner Abreiſe vorſtreckte. Haben Sie, Madame, Ihren Namen nicht ſelbſt geſchrieben, ſo iſt er verfälſcht.“ Herr

Jonathan zog ein Papier hervor und zeigte Helena ₰

eine Unterſchrift.

Helena wurde ſo ſchrecklich blaß, daß un

unwillkürlich erhob, weil er fürchtete, ſie möchte in Ohnmacht fallen. Aber ſie gehörte ni u den⸗ jenigen Frauen die für alle Fälle der Hand haben; ſie erholte ſich ſagte:

„Es iſt vollkommen wahr

Sie meinen Mann in Hamburg ge⸗