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„Aber es iſt ja gar nicht nöthig dieſe Schuld zu bezahlen.“
„Doch, es iſt eine Ehrenſache, denn mein Mann darf nicht Ihr Schuldner ſein.“
„Helena, Helena, was ſagen Sie da?“
„Die Wahrheit. Dieſe Schuld brennt auf mei⸗ nem Herzen wie ein Gewiſſensbiß. Erſt wenn ſie bezahlt iſt, werde ich leichter athmen.“
„Sie fühlen ſich dadurch gedemüthigt daß ich
hrem Mann dieſen kleinen Dienſt leiſten konnte, und dennoch hatte ich geglaubt daß Sie Freund⸗ ſchaft für mich hegen. Helena, Sie halten mich alſo nicht für einen Mann von Ehre, da es Sie quält daß ich ſo glücklich war Evert helfen zu können?“
„Unter allen Schulden Everts war die Ihrige die einzige wodurch ich mich gedemüthigt fühlte. Sagen Sie nichts! Ihr eigenes Herz billigt was ich geſagt habe; laſſen Sie uns keine Worte mehr über die Sache verlieren. Die Schuld muß bezahlt werden. Haben Sie Dank dafür daß Sie meinem Mann ſo edelmüthig aushalfen.“
Uno ergriff ſchweigend ihre dargereichte Hand. ₰
„Ach, wenn Sie begreifen könnten wie glücklich mich das Bewußtſein macht daß Ochard jezt keine Schulden mehr hat!“
„Sind Sie deſſen gewiß?“
„Allerdings.“ 3 5
„Ohne Ihren Mann verleumden zu wollen, will ich bloß fragen: Glauben Sie daß er lange ſchul⸗ denfrei bleiben werde?“
„Ich hoffe es.“
„Sie hoffen es! Ach, wiſſen Sie nicht daß de


