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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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ich ihm nicht bis auf Weiteres erlauben wolle das Geld bei demſelben Kaufmann zu deponiren der Dein Vermögen verwalte, bis ich ſelbſt die Sache in die Hand nehmen könne. Ich antwortete daß ich damit zufrieden ſei. Der nächſte Brief den ich er⸗ hielt war von Dir und meldete mir daß ECvert ins Ausland gereist ſei. Ich fand dieß nicht ganz übereinſtimmend mit der gewöhnlichen Höflichkeit und Achtung die ich als Vater erwarten darf, daß er abgereist war ohne an mich zu ſchreiben; auch war es mir unbegreiflich daß er mir keinen Em⸗ pfangſchein für das Geld geſchickt hatte. Genug, ich ſchrieb alſo an den fraglichen Kaufmann und erhielt zur Antwort daß ECvert das kleine Mutter⸗ erbe ſeiner Schweſtern nicht bei ihm deponirt habe. Ich ſchrieb dann an Evert, erhielt aber keine Ant⸗ wort. Dieß Alles veranlaßte mich genaue Erkundi⸗ gungen über ſeine Angelegenheiten einzuziehen, und

dieß gelang mir auch durch meinen Tochtermann, Capitän L—.

„Gewiß hat L— bei ſeinem Aufenthalt in der Hauptſtadt Dich beſucht; aber ich hatte ihm ver⸗ boten mit Dir von Geſchäften zu reden, weil ich zunächſt wiſſen wollte wie es ſich mit Evert verhielt.

„L—, der ſein Vermögen bei einem Kaufmann ſtehen hatte, welcher der Geſchäftsverwalter des Grafen Uno Kerner iſt, wurde bei einem Beſuche in deſſen Hauſe gefragt wie es denn mit Everts Angelegenheiten eigentlich ſtehe. Da L— die Ver⸗ anlaſſung zu dieſer Frage zu erfahren verlangte, hatte der Kaufmann geantwortet:

„Ich wollte bloß hören ob er wirklich vermög⸗

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„

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