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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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verſicht der Zukunft entgegenzuſehen, denn ſie hatte jezt alle Schulden bezahlt die Gvert ihr angegeben und beſaß noch einen nicht unbedeutenden Ueberſchuß.

Einige Tage ſpäter, nachdem Helena mit dem Kaufmann der ihr behilflich geweſen war Everts Angelegenheiten in der Stille zu ordnen den noch vorhandenen Reſt berechnet und einen Plan über ſeine Anwendung beſprochen hatte, erhielt ſie in ihrem hübſchen kleinen Eichholm, wohin ſie jezt ge⸗ zogen war, einen Brief von Everts Vater, der etliche Meilen von der Hauptſtadt auf einem Gütchen wohnte. Das Schreiben lautete wie folgt:

„Mein geliebtes Kind! So ungerne ich Dich betrübe, ſo kann ich doch nicht umhin Dir über Deinen Mann, meinen Sohn, allerlei mitzutheilen was mir großen Kummer verurſacht hat. Ich thue es weil das Ding für meine Töchter ſehr widrige Folgen haben kann, und ich wünſche daß Du Dich über den wahren Sachverhalt unterrichteſt. Die Sache iſt die daß ich, da ich, wie Du weißt, im vorigen Herbſt ſchwer krank war und meine Angelegenheiten in der Hauptſtadt nicht ſelbſt beſorgen konnte, an Cvert ſchreiben und ihn beauftragen mußte eine aufgekün⸗ digte Summe zu erheben die den mütterlichen Erb⸗

theil ſeiner Schweſtern ausmachte. Nach einiger Zeit ſchrieb er mir daß er das Geld eingezogen habe, und fragte wie er es anlegen ſolle. Ich erſuchte

ihn es gegen eine erſte Verſchreibung einem andern Haus zu übergeben und ſchickte ihm die nöthigen Vollmachten. Seitdem hat er mir mehrmals ge⸗ ſchrieben daß er noch nicht Zeit gehabt habe die Sache abzumachen, und endlich fragte er mich ob