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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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nen Juwelen. Hier iſt der Schlüſſel der Dir den Weg zu dieſen Papieren bahnt; nimm ſiel Aber teine Macht in der Welt wird mich dann beſtimmen an Deinem verſchwenderiſchen Leben Theil zu neh⸗ men. In demſelben Augenblick wo Du Dir dieſes kleine Vermögen aneigneſt, das, ſo gering es iſt, den⸗ noch unſere Zukunft hätte ſichern können, nehme ich mein Kind auf den Arm und verlaſſe einen Gatten der mit vollem Bewußtſein und reifer Ueberlegung lieber ſeine Familie zu Grunde richten als ſich eini⸗ gen Einſchränkungen unterwerfen will. Dieß iſt jezt mein feſier Entſchluß.“ Sie legte den Schlüſſel vor ihn auf den Tiſch, aber Evert ſtieß ihn heftig weg und rief mit aufgeregter Stimme, indem er beide Hände vor ſein Geſicht hielt:

„Ich hätte nie geglaubt daß Du ſo wenig Liebe zu mir hätteſt. Ach! es iſt ſchrecklich in der Stunde des Unglücks ſo von der Frau behandelt zu wer⸗ den die meine Bekümmerniſſe theilen, mildern und lindern müßte.“

„Evert, Evert, ich will Deine Bekümmerniſſe theilen, mildern und zu Ende bringen,“ flüſterte Helena,„aber ich will es ſo thun daß wir in Zu⸗ kunft damit zufrieden ſein können. Alles, Alles will ich für Dich thun, nur Dir keine Gelegenheit gebe ein Leben fortzuſezen das Dich und Dein Kind u

glucklich machen würde. Wende Dich nicht von mir

ab; glaube an meine Verſicherung daß ich ohne Be⸗ denten, ohne einen Seufzer mich ſelbſt für Dich opfern würde; aber Dein eigenes Herz wird Dir in einem ruhigeren Augenblick ſagen daß ich kein Recht habe meinem Kinde eine geſicherte Zukunft zu rau⸗