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ken die ihre Bruſt erfüllten, kam nicht ein einziger über ihre Lippen. Als ihr Mann zu Ende war, er⸗ ſtickte ſie den Seufzer der ſich Luft ſchaffen wollte und reichte Evert mit einem unbeſchreiblich zärtlichen und traurigen Ausdruck die Hand.
„Dank, Evert, daß Du mir die Wahrheit mit⸗ theilteſt und unſere wirkliche Stellung nicht vorent⸗ hielteſt.“
„Und Du überläſſeſt mir das Recht die Gelder zu erheben von denen in unſerem Vertrag die Rede iſt?“ rief Evert, indem er ihre Hand drückte und an ſeine Lippen führte.
„Nein, aber ich werde unſere Angelegenheiten ſo ordnen daß wir von Deinen Einkünften ein kummer⸗ freies Leben führen können.“
„Helena!“ ſchrie Evert aufſpringend.„Treib mich zu keinem Ertrem!“ fügte er hinzu, indem er die geballte Fauſt auf den Tiſch legte.„Ich könnte ſonſt Luſt bekommen dieſes Document zu vernichten, welches mir ein Vermögen raubt das von Rechts⸗ wegen mir gehört, und wenn ich das thue, ſo biete ich Dir Troz, ob Du hernach zu behaupten wagſt daß ich dieſes Papier vernichtet habe. Willſt Du mir jezt geben was ich verlange, oder ſoll ich es ſelbſt nehmen?“. Helena hatte ſich ebenfalls erhoben und ſtand aufrecht, mit hochgehaltenem Kopfe vor ihrem Manne. Sie überreichte ihm einen Schlüſſel und ſagte mit fürchterlicher Ruhe:
„Ich will nicht daß Du Dich noch bis zu einem Diebſtahl erniedrigen ſollſt; Du warſt ſchon früher„.
einmal im Begriff es zu thun; damals galt es mei⸗


