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muthigen Lächeln angenommen und er ſagte zu Ebba einige verbindliche und herzliche Worte, worauf Ebba und Alma ihm den Bruderkuß gaben. Darauf näherte er ſich Helena. Sie richtete ſchnell ihr Haupt empor und ſagte mit einer etwas zitternden Stimme:
„Erlauben Sie daß wir das Wort Du als eine zwiſchen uns zu vertrauliche Anrede bei Seite laſſen, und laſſen wir es dabei bewenden daß wir einander beim Namen nennen.“
Uno erröthete und betrachtete Helena mit einem eigenthümlichen Blick den ſie ruhig aushielt. Er erholte ſich indeß bald.
„Da wir nicht Du werden können, Helena, ſo werden Sie doch wenigſtens geſtatten daß ich, für die Erlaubniß Sie mit Helena anzureden, Ihre Hand küſſen darf.“
Helena reichte ihm mit einer zugleich anmuthigen und würdigen Bewegung die Hand.
„Weißt Du, Uno, was Helena ſo eben von Dir behauptete?“ fragte Oscar.
„Nein, aber gewiß war es nichts Schmeichel⸗ haftes.“— Uno warf ſich auf eine Bank und ſchlug mit ſeinem Stock Laub von einem Buſche ab. „Nichts Böſes! ſie ſagte bloß daß alle Inſpira⸗ tionen in Deiner Gegenwart verſchwinden.“
„Vermuthlich in Folge der Antipathie die ſie gegen mich empfindet?“
Wder vielmehr in Folge der bittern Ausfälle die Du gegen die Inſpirationen machſt,“ erwiderte Sappho. „Ja, ich geſtehe daß ich nicht daran glaube.“


