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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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3 fern genug war um ſie nicht hören zu können, ant⸗ wortete ſie lächelnd:

„Tante, Graf Uno hot mir meine Inſpirationen gänzlich geraubt, und ich könnte in ſeiner Anweſen⸗ heit keine vier Zeilen improviſiren.“

„Und warum?“ fragte Oscar.

„Ich kann es mir nicht anders erklären als daß eine Antipathie zwiſchen uns ſtattfindet.“

„Aber Uno iſt troz ſeiner Eigenheiten ein ritter⸗ licher und außerordentlicher junger Mann, dem Du Deine Achtung ſchenken würdeſt, wenn Du ihn recht kennteſt.“

Helena ſah Sappho an und ſagte mit eine hinreißenden Lächeln:

„Wie gut doch Onkel Kerner iſt, daß er bei je⸗ dem Menſchen immer das Beſſere hervorziehen will! Ich verſichere Dich, Onkel, daß ich dem Grafen Uno meine ganze Achtung ſchenke, mehr aber nicht.“

„So; nun zur Strafe mußt Du jezt Du mit ihm machen,“ ſagte Osrar lachend. S

„Nein, um Gottes willen nicht, Onkel.“

„Hilft nichts. Uno!“ rief Graf Oscar bereits.

Uno wandte ſich um.„Komm her und bring die Jugend mit!“

„Ich habe daran gedacht,“ fuhr er fort, daß Du noch zu jung biſt um Onkel zu heißen, weßhalb ich vorſchlage daß die Mädchen Du zu Dir ſagen. Da Heleng zur Verwandtſchaft gehört, ſo ich auch ihr dieſen Vorſchlag gemacht, dami Seſe Abneigung überwinden lernt welche ſie g

ich hegt.“

Der Vorſchlag wurde von Uno mit einem an⸗

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