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glücklich zu machen und es ſelbſt zu werden, ihre Zuſtimmung gab.
Sicher iſt daß Helena ihren Vorſaz ſein Glück zu bereiten nie brechen fonnte, wie ſich auch das Leben für ſie ſelbſt geſtalten mochte. Der uptzu in ihrem Character und zugleich derjenige auf wet chen Gräfin Rubens bei ihrer Erziehung das höchſte Gewicht gelegt hatte, war eine innige Gottesfurcht und eine wahre Verehrung für ihre Pflicht.— Dieß bildete das ſicherſte Gegengewicht gegen alle Ueber⸗ ſpannungen der Phantaſie, und ſolite ſtets die Kraft ſein wodurch Helena abgehalten wurde ſich von ihrer Einbildung hinreißen zu laſſen. Emy hätte die Schwärmerei nicht aus ihrer Seele nehmen können, aber ſie hatte derſelben eine Richtung ge⸗ geben durch welche ſie im Augenblick der Leiden⸗ ſchaft gerettet wurde. Sie hatte ſie für das Gute, Edle und moraliſch Schöne ſchwärmen gelehrt, und dieß hatte zur Folge daß das junge Mädchen ſich nicht davon träumen ließ aus ihrem Leben ein romantiſches Drama zu machen, ſondern daß ſie das⸗ ſelbe als eine Veredlungsperiode für ein höheres Ziel auffaßte.
Und jezt wollen wir den Faden der Erzählung wieder aufnehmen.*
Graf Rubens gedachte den Sommer über eine Reiſe ins Ausland zu machen, um etliche Aerzte über ein Leberleiden zu befragen das ihn beläſtigte. Ueber. die zwei Monate welche das Rubensſche Paar im Ausland zubringen ſollte, hatte die Gräfin Kerner Helena, Ebba und den jungen Arthur nach L6
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