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ſchläge in der Ferne. Sie kamen immer näher. Bei der Biegung des Weges erſchien plözlich die Rei⸗ terin. Es war als ob ihr Pferd Flügel hätte, ſie eilte wie ein Sturmwind an ihm vorüber. Juſt in einem Augenblick wo er ſie näher in Augenſchein zu nehmen gedachte, wandte ſie ihren Kopf ab, ſo daß es ihm unmöglich war durch den dichten ſchwar⸗ zen Schleier, den ſie beim Anblick des Grafen fallen ließ, ihre Züge zu erkennen.
Uno hielt juſt als ſie bei ihm vorbeiflog ſein Pferd an und dachte:
„Sie will nicht erkannt ſein. Sie kennt mich alſo.“ Damit kehrte er ſein Pferd um, konnte ſich
aber nicht enthalten zurückzuſchauen, als er hinter ſich einen Wagen im ſtärkſten Tempo heranrollen
hörte. Drinnen ſaß ein älterer Herr mit ſanften
und intelligenten Zügen. Der Graf ließ ihn paſſi⸗ ren, denn er hatte bemerkt daß die Amazone vor ihm ebenfalls einen Augenblick ihr Pferd anhielt
und zurückſchaute, dann aber, als ſie den Wagen
entdeckte, nur im Schritt weiter ritt. 3 „Jezt könnte ich ſie einholen,“ dachte der Graf, „aber das wäre nicht ritterlich, da ſie unbekannt
bleiben will.“ Dieſe Betrachtung beſtimmte ihn
ebenfalls im Schritt zu reiten. Er ſah deutlich daß die Dame den Fahrenden erwarten wollte, wie ſie
auch wirklich that, worauf ſie beide ihren Weg fort⸗ ſezten, ſo daß Uno ſein Pferd tüchtig tummeln
mußte um ſie nicht aus den Augen zu verlieren Zu ſeiner nicht geringen Verwunderung ſtiegen ſi bei Holmvik ab und begaben ſich die Allee hinauf Als der Graf ſeinerſeits dieſelbe hinangaloppirte


