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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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Was iſt das für eine Liebe die dem Geliebten nicht einmal eine Laune opfern kann?“— Und damit entfernte er ſich.

Helena ließ ihn hinausgehen, ohne daß ſie ein einziges Wort zu ſeiner Beſchwichtigung ſagte. Sie warf ſich in einen Lehnſtuhl und bedeckte ihr Geſicht mit beiden Händen.

Dieſe kleine Scene hatte zwei Zeugen gehabt.

Emy hatte, als Helena ſich entfernte, einen an⸗ dern Weg eingeſchlagen, um ihr im Schlafzimmer zu begegnen und mit einigen freundlichen Worten vorzuſtellen daß ſie den allgemeinen Wunſch erfüllen ſollte. Aber ſie war ſtehen geblieben, als ſie He⸗ lena und Evert ſprechen hörte, und je länger ſie lauſchte, um ſo mehr verwunderte ſie ſich über He⸗ lenas Eigenſinn, der zu dem ſanften und nachgie⸗ bigen Character des jungen Mädchens ſo ſchlecht ſtimmte.

„Was mag wohl Helena zu einem ſolchen Eigen⸗ ſinn beſtimmen, daß ſie damit Evert böſe und ver⸗ drießlich macht?“ dachte Emy.„Sie hat gewiß einen triftigen Grund dazu, ſonſt würde ſie nicht ſo handeln; aber jezt muß ich zur Geſellſchaft zurück⸗ kehren und ſie zu entſchuldigen ſuchen; denn ſie überreden zu wollen lohnt der Mühe nicht.“— Emy verließ das Cabinet und begab ſich wieder in den Salon.

„Ah! Ich ſuchte Sie eben, denn ich wollte bitten, bei der Frangaiſe die getanzt wird, mein vi à vis zu bilden.“

„Gerne,“ antwortete Evert und eilte wieder Helena hinein. Auf ſeinen Wangen brannte noch

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