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„und da die Wahrheit bedeutend mehr werth iſt als die Höflichkeit, ſo hatte Helena Recht, und ihr habt Unrecht noch weiter von dieſer Sache zu ſpre⸗ chen, über welche ich ohnedieß ſogleich meine Mei⸗ nung ſagte.“— In dieſen Worten ſchimmerte Et⸗ was von Sapphos hochfahrendem Ton hervor, aber gleich als hätte ſie ihn bereut, fügte ſie ſcherzend hinzu:
„Ueberdieß iſt es nicht artig von Ihnen durch eine Appellation an Emy mein Urtheil umſtoßen zu wollen.“ „Meine Gnädige, das war nie meine Abſicht; ich beuge mich in den Staub vor Ihrer Ueberlegenheit.“
„Und dann fallen Sie auf die Knie vor Helena und geſtehen Sie daß Sie ſich abſcheulich gegen ſie vergangen haben, indem Sie ſchwazten.“ Sappho hob drohend den Finger.
Lachend beugte der Bezirksrichter ein Knie vor ſeiner Braut, die ihm mit einem freundlichen Lächeln die Hand reichte.
Tags darauf war ein kleines Feſt auf Holmvik. 6bba wurde ſechzehn Jahre alt, und die Jugend der Umgegend war eingeladen um den Tag zu feiern. Wenn die Jugend ſich beluſtigen ſoll, ſo müß auch getanzt werden, und man tanzte aus Herzensgrund. Während einer Pauſe ſagte Oscar Kerner zu Helena:
„Nun, Helena, willſt Du nicht zu Ebbas Ehren Etwas improviſiren?“ 3
Nicht weit von Oscar ſtand Uno. Bei dieſer Frage des Grafen wandte ſich Uno um und ſah Helena an.
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Eines bieln Mannes Frau. 3


