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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
Entstehung
[Giessen] [2025]
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Schüderung ales deſſen⸗ vu

nicht?“ fügte er hinzu, indem er ſich gegen Ar⸗ wandte. Ehe dieſer antworten konnte, ſagte no:

„Geſtern verſprachen Sie mir, Frau Gräfin, daß ich eine Probe zu hören bekommen ſolle, die all meine Zweifel heben werde.“

Arthur trat zu Helena vor und ſagte:

„Improviſire uns ein Bischen, liebes Kind, Du machſt mir und Onkel Oscar ein wahres Ver⸗ gnügen.“

Helena ſah Emy an, als wollte ſie fragen, welche Antwort ſie geben ſollte; aber Emy nickte mit bei⸗ fälligem Lächeln, worauf Helena ſich erhob und mit leichtem Erröthen ſagte:

„Ueber welchen Gegenſtand?“

„Graf Uno hat Dir einen aufzugeben ge⸗ wünſcht.“

Helena ſah Uno an, der ſie mit mehr Neugierde als Intereſſe betrachtete. Ihre Bereitwilligkeit und Ruhe ſezte ihn in Staunen. Uno näherte ſich dem jungen Mädchen und ſagte lächelnd:

„Verzeihen Sie die Kühnheit wozu meine Neu⸗ gierde mich verleitet, aber Sie würden mich wahr⸗ haft verpflichten, wenn Sie die Güte hätten einige Zeilen über den Zweifler zu improviſiren.“

Helena nickte bejahend, dann erhob ſie ihr Haupt

wieder, ſchloß ihre Augen und blieb einige Minuten auf dieſe Art ſtehen; hierauf begann ſie, zuerſt lang⸗

ſamer, dann lebhaft, einige gereimte Verſe über das Unglück des Zweiflers zu ſprechen, über die Nacht die auf ſeiner Seele liege. Endlich kam ſie zu einer ſeinem Hetzen