zu finden.“
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„So, glauben Sie? Sie wiſſen alſo bereits, daß der Graf mein Bruder iſt?“
2„Ich weiß Alles. Der Graf hat heute morgen
mir geſagt, daß er der Gatte der bezauberndſten Frau iſt, die ich geſehen habe, der Bruder der thö⸗ richtſten von allen, die ich gekannt habe; und ich weiß auch, daß Sie ganze vier, fünf Monate ſeine verſtoßene Gattin vorſtellten,— eine Rolle, die Sie übrigens elend ſchlecht geſpielt haben, denn Sie ließen mich, welcher doch nur ein uneingeweihter Zu⸗ ſchauer ſein ſollte, zwiſchen die Couliſſen gucken, und ich ahnte ſeit unſerer Ankunft hier, daß Sie irgend etwas Dramatiſches für ſich übernommen hatten, weil Sie ſich nicht mehr Madame Wicker nannten, ſon⸗ dern Ihren Familiennamen Romarhjerta ſich wieder beilegten. Zugleich kam es mir verdächtig vor, daß Sie beſorgten, ich möchte von Ihrer Verwandtſchaft mit dem Grafen Runa reden u. ſ. w. Ich ſchwieg; denn uns Engländern fällt es nicht ſchwer, zu ſchwei⸗ gen; aber ich nahm mir vor, zu beobachten, und merkte bald, wie es ſich hier um eine Myſtification handelte, deren endliche Aufklärung darin beſtehen würde, daß— Sie mir Ihre Hand reichten. Nun, habe ich Unrecht?“
„Ich muß Ihnen wohl Recht geben, um Ihren Verfolgungen zu entgehen,“ antwortete Elina lachend und reichte dem Lord die Hand;„aber ſpitzen Sie ſich nicht etwa auf ein ſtilles Gück.“
„Nein, Gräfin,“ erwiederte der Lord, indem er mit einer gewiſſen Lebhaftigkeit die kleine Hand küßte.„Ich rechne darauf, an Ihrer Seite eine Hölle
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