Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Und wenn ich Ihnen dieſe Gabe ganz vorent⸗ halte?

Dann folge ich Ihnen durch's ganze Leben hin⸗ durch.

Hübſche Ausſichten, einen excentriſchen Englän⸗ der ſein Leben lang auf den Ferſen zu haben.

Dem wird dadurch abgeholfen, daß Sie den⸗ ſelben Ihnen zur Seite gehen laſſen. Können Sie wirklich ſagen, warum es Sie ſo ſchwer ankommt, ein ſo einfaches Wort wie Ja auszuſprechen?

Darum, weil ich mich geneigt fühle, Nein zu ſagen.

Sie irren ſich, Gräfin; hätten Sie Luſt hiezu, ſo würden Sie mich längſt durch ein beſtimmtes Nein verabſchiedet haben.

So, Sie wollen alſo behaupten, ich muntere Sie auf?

5Das iſt vollkommen wahr, Sie haben es ge⸗ than. Sie ſind abſcheulich, Mylord, habe ich nicht hundertmal Sie gebeten, mich zu verlaſſen, und ge⸗ ſagt, Sie würden niemals mein Gatte werden?

O ja; aber Sie haben es auf eine Art und Weiſe geſagt, daß ich ganz wohl einſah, der Sinn war, ich ſollte bleiben, wenn Sie mich abreiſen hießen, ich ſollte hoffen, wenn Sie mir die Hoffnung benah⸗ men; ergo, Gräfin, bleibt Ihnen weiter Nichts übrig als mir die Hand reichen und zu ſagen: Nimm hier den Lohn für deine thörichte Liebe. Dieß müſſen Sie aber jetzt ſogleich thun, ſo daß Alles abgemacht iſt, bevor Ihr Bruder, Ihre Schweſter und Ihre Schwägerin hereinkommen.