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ungewöhnlichen Fähigkeiten, welche die Natur in ihn gelegt hatte, entwickelte.“
„Zu ſeinem Berufe wählte er die Mechanik und was damit zuſammenhing. Bei Tag arbeitete er in Werkſtätten, und wenn andere junge Männer ihre Freiſtunden zu Vergnügen und Zerſtreuung anwen⸗ deten, beſchäftigte ſich Jacobo mit Studien, legte ſich auf Zeichnen und Malen, beſuchte gelehrte Vor⸗ träge, ſo daß er ſich durch praktiſche Tüchtigkeit und allſeitige Bildung vor allen ſeinen Altersgenoſſen auszeichnete.“
„Aber dieſes anhaltende Arbeiten, dieſer früh⸗
zeitige Kampf mit Widerwärtigkeiten und Sorgen hatten allmälig die urſprüngliche Heiterkeit und friſche Lebhaftigkeit in ſeinem Gemüthe verſcheucht, ſeinen Verſtand ſo ſchnell gereift, ſeine Denkkraft ſo ent⸗ wickelt, daß das jugendliche Feuer ſich in einen tief eingreifenden Ernſt verwandelte.“
„Nach dreijähriger Arbeit war es Jacobo ge⸗ lungen, ſich ſo viel zu erſparen, daß er zu ſeiner
—
Vervollkommnung in den Berufszweigen, die er ſich
zu eigen gemacht hatte, eine Reiſe nach England und
Frankreich antreten konnte. Er verweilte ein Jahr
in Frankreich, während welcher Zeit er mit ungewöhn⸗
lichem Fleiße arbeitete und durch ſeine Tüchtigkeit
und ſein mechaniſches Genie ſich leicht den Unter⸗ halt verſchaffen konnte. Sein einfaches, anſpruch⸗ loſes Weſen, ſein redlicher von aller Charlatanerie freier Charakter hatte zur Folge, daß er es nicht über ſich vermochte, mit Zuverſicht und Dreiſtigkeit
ſich einen Weg vorwärts zu bahnen. Ehe Jacobo
ic zu einem einzigen Schritt herabgelaſſen hätte


