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ein gebrechlicher Siechling, Beſitzer von einem ganz enormen Vermögen. Von heftiger, mißtrauiſcher und herrſchſüchtiger Gemüthsart, hatte er kein Weſen, welches mit Theilnahme und Zärtlichkeit in ſeinem Alter ihn pflegte, und dadurch war bei dem alten Mann der lebhafte Wunſch hervorgerufen worden, ſeiner Schweſter Kind zu ſich zu nehmen, um Je⸗ mand zu haben, der ihm durch Bande der Verwandt⸗ ſchaft angehörte.“
„Jacobo erzählte mir weiter, er ſelbſt ſei der Sohn von meines Oheims Schwägerin aus zweiter Ehe, der Tochter eines nach Amerika übergeſiedelten Schweden. Jacobo war von ſeiner frühzeitig ver⸗ wittweten Mutter erzogen worden; aber mit ſiebzehn Jahren verlor er auch ſie und ſtand nun ganz ein⸗ ſam da, ohne Vermögen und ohne einen Verwand⸗ ten, außer meinem Oheim, der ſich erbot, ihn zum Aufſeher auf einer von ſeinen Plantagen zu machen.“
„Der nach Freiheit und Aufklärung dürſtende Jüngling wies dieſes Anerbieten, das ſeinem freien Geiſte zuwider war, entſchieden ab. Mein Oheim, welcher niemals einen Widerſpruch gegen ſeinen Willen ertragen konnte, wurde darüber böſe und erklärte in deutlichen Worten, daß Jacobo nunmehr niemals von ihm Etwas zu erwarten hätte.“
„So trennten Sie ſich und Jacobo ging in die weite Welt, um ſich ſelbſt ohne den Beiſtand ande⸗ rer Menſchen Bahn zu brechen. Mit tauſend Schwie⸗ rigkeiten kämpfend und frühzeitig von materiellen Bedrängniſſen verfolgt, konnte man ſagen, daß Ja⸗ cobo's Geiſt unter dieſem Kampfe die reichen und
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