Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Kungsborg auf Sie füllt, einen für die Zukunft vor⸗ theilhaften Gebrauch zu machen. Sie haben jetzt wie immerdar der Nachricht, welche Sie mir brachten, ihre Bitterkeit benommen. Was können Sie auch ſagen, das nicht durch Ihre Güte gemildert würde.

Und nun, Herr Graf, iſt der Verluſt, welchen Sie erlitten haben, Etwas, womit wir die Frau Gräfin nicht beunruhigen dürfen.

Das möchte ſich wohl kaum vermeiden laſſen. Sie wird den Tod des Großhändlers H. in den Zeitungen leſen und dann auch ſogleich begreifen, daß Alles verloren iſt, bemerkte Hermann ſo kalt und ruhig, wie wenn es ſich um das gleichgültigſte Ding der Welt handelte.

Sie konnten ja Ihr Geld anderswo angelegt haben? In Kungsborg zum Beiſpiel. Hermann lächelte wehmüthig und ſchüttelte den Kopf; aber Stephana ſetzte in beinahe bittendem

Ton hinzu:

Sie wird die Demüthigung, ſich dieſes letzten Reſtes ihrer Habe beraubt zu ſehen, nicht zu ertra⸗ gen im Stande ſein bedenken Sie das wohl.

Ihr Wille geſchehe, ſagte Hermann.

Ich danke Ihnen.

Sie drückte ihm die Hand, und im nächſten Au⸗ genblick war Hermann wieder allein. Er ſtieß einen tiefen Seufzer aus, einen Seufser, der mit einer Centnerlaſt beſchwert ſchien.

Eine Stunde hernach ſah Stephana ihn mit hochgetragenem Haupte über den Hof wandern und zu der Gräfin ſich begeben. Die Stirne war glatt